Tischa beAw

Am 16. Juli

Tischa beAw, ein jüdischer nationaler Trauertag, an diesem Tag denken wir an die Zerstörung unseres Heiligen Tempels vor fast 2.000 Jahren 70 nach der Zeitrechnung durch die Römer. Tischa beAw ist ein Fast-und Trauertag.

Die Welt versteht nicht einmal, dass wir heute noch vom Holocaust reden, und der liegt erst 68 Jahre zurück. Der Zerstörung des Tempels gedenken wir seit über 19 Jahrhunderten, und dieser Tag ist der traurigste in unserem Kalender.

Wir haben ein Gedächtnis. Das Gedächtnis ist lebendig, und es sichert unsere Zukunft. Sogar mitten unter Ruinen weigern wir uns zu vergessen.

Den ersten Tempel zerstörten die Babylonier 586 vor d.ZR.

Als sie die Juden in die Gefangenschaft führten, setzten diese sich hin und weinten. „An den Flüssen Babylons saßen wir und weinten im Gedenken an Zion.“ Wir weinten über Zion und Jerusalem. „Wenn ich dich vergesse, o Jerusalem, möge meine rechte Hand vergessen werden. “ In der Gefangenschaft sehnten wir uns nach dem Wiederaufbau; zwischen Ruinen träumten wir von der Heimkehr.

Und da wir uns weigerten, Jerusalem zu vergessen, kehrten wir zurück. Da wir uns weigerten, Niederlagen oder unser Exil als historische Tatsachen zu akzeptieren, bauten wir auf der ganzen Welt neue, jüdische Gemeinden auf, während die Zeit diejenigen auslöschte, die uns „besiegten“. Diese Völker sind Geschichte, während wir, inspiriert von der Erinnerung, neue Kraft schöpften.

Wir sind das Glied in der Kette, die mit Abraham begann und sich seitdem über viertausend Jahre bis zur modernen Welt hinzieht.

Wir brauchen Stabilität, Traditionen, Wurzeln und Institutionen, die uns Menschlichkeit und jüdisch zu leben, beibringen können.

Das ist auch die Aufgabe von Makkabi

die Vermittlung jüdischer Erziehung und Identität

Solidarität mit unserer jüdischen Heimat, dem Staat Israel

Zugehörigkeit zu unserem Erbe und die Respektierung der religiösen Werte und Gesetze des Judentums.

Maccabi ist weltweit die größte zionistische Organisation mit der Aufgabe Juden näher zu ihren jüdischen Wurzeln und eines Tages in ihre jüdische Heimat Israel zu bringen.

Bei der Maccabiah geht es darum, das Jüdische als unserer aller Gemeinsamkeit zu stärken und nicht die einzelnen Nationalitäten. Hier sind wir vor allem,  Juden unter Juden, ein Volk.

Am Jisrael Chai: Das Volk Israel lebt!

Das stellen wir mit unserer Teilnahme an der 19. Maccabiah, an diesem größten jüdischen Event der ganzen Welt unter Beweis, mit unserer Teilnahme zeigen wir unsere Solidarität mit dem Staat Israel und unserer ewigen Hauptstadt Jerushalayim.

Maccabi = Jüdischer Sport, jüdische Erziehung, Solidarität mit Israel und Respektierung der jüdischen Werte und Gesetze des Judentums.

Chasak ve ematz

Salomon Abelski

Präsidiumsmitglied