TuS Makkabi Berlin gewinnt den Indoor-Soccer-Cup 2014!

06.04.2014 13:48 Uhr

Nach ziemlich genau 17 Jahren fand am vergangenen Sonntag, den 30. März 2014, in Frankfurt/Main wieder eine Deutsche Makkabi-Meisterschaft statt. Neben den „Großen“ aus Berlin, München und Frankfurt, haben sich auch mit Köln, Stuttgart und Bochum drei etwas kleinere Ortsvereine für das Turnier angemeldet. Aufgrund des herrlichen Wetters von bis zu 22 Grad wurde das Turnier kurzfristig ins Freie verlegt. Eine gute Entscheidung! Die warme Sonne sowie die israelische Musik im Hintergrund, schafften eine lockere Atmosphäre im norden Frankfurts.

Die Gruppenphase wurde in einem Ligasystem durchgeführt. Jeder durfte zunächst gegen jeden antreten. Ein interessantes Duell nach dem Anderen, denn die Spielstärke der Teams war bis dato jedem unbekannt. Im Laufe dieser Vorrunde haben sich jedoch in der Tabelle zwei Teams vom restlichen Feld abgesetzt. Die erste Mannschaft von TuS Makkabi Frankfurt sowie die am weitesten angereiste Truppe aus der Hauptstadt, TuS Makkabi Berlin. Dahinter waren es durchaus ausgeglichene Partien. Schließlich haben sich Makkabi Köln und Makkabi Stuttgart die letzten beiden Halbfinaltickets gesichert. Die kampfstarke und gut gelaunte Truppe aus Bochum belegte letzten Endes Platz sieben und verabschiedete sich nach der Gruppenphase.

Somit kämpften Maccabi München und Makkabi Frankfurt II um den fünften Platz. In einer abwechselungsreichen Begegnung behielten die Süddeutschen die Oberhand und konnten sich den fünften Rang sichern.

In den beiden Halbfinals zwischen Berlin und Stuttgart sowie Frankfurt und Köln behielten stets die Erstgenannten die Oberhand und zogen verdient ins Finale ein. Im Spiel um Platz drei fiel erst mit dem Schlusspfiff das Siegtor für die Stuttgarter. Igor Rutanski konnte mit einem platzierten Schuss aus der eigenen Hälfte den gegnerischen Torwart der Kölner überwinden und zum 3-2 Endstand treffen.

Nun stand das mit Spannung erwartete Finale an. Die beiden dominierenden Mannschaften aus Frankfurt und Berlin standen sich am späten Nachmittag im letzten Spiel des Tages gegenüber.  Die „Starting Three“ der Frankfurter um Gianni Miller, Alex Endzweig und Kapitän Yan Gurevych verzweifelte einige Mal an dem starken Berliner Torwart Liron Liwschiz. Nachdem das Spiel mit 2-2 ausgeglichen war, konnten Abe Ackerman und Benny Szajak zwei Unachtsamkeiten in der Frankfurter Hintermannacht nutzen um das Spiel mit 4-2 für sich entscheiden! Nach dem Schlusspfiff war Freude bei den Berlinern um Kapitän Jerry Padovicz riesengroß. Der erste Deutsche Meister kommt aus der Hauptstadt!

Bereits im nächsten Jahr haben alle Makkabi-Ortsvereine erneut die Möglichkeit nach dem Wanderpokal zu greifen. Hervorzuheben war jedoch die sportliche Fairness an diesem Tag. Auch wenn es in den K.O.-Spielen hier und da etwas hitzig wurde, konnten alle Makkabäer sich am Ende des Tages freundschaftlich gratulieren.

Die Endplatzierungen:

  1. TuS Makkabi Berlin (1. Deutscher Meister)
  2. TuS Makkabi Frankfurt I
  3. TSV Makkabi Stuttgart
  4. TuS Makkabi Köln
  5. TSV Maccabi München
  6. TuS Makkabi Frankfurt II
  7. TuS Makkabi Bochum

 

 

Hier ein Bericht der Jüdischen Allgemeine: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18801

 

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